Das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) gab am 7. Oktober 2026 bekannt, dass der dritte EAG-Call für PV und Speicher vom 8. Oktober (Ticketziehung ab 17:00 Uhr) bis zum 22. Oktober 2026 läuft, mit 38,5 Mio. € statt der regulären 8 Mio. € – die zusätzlichen 30,5 Mio. € sind Restmittel aus früheren Calls, in denen Projekte nicht oder nur teilweise umgesetzt wurden. Über das Jahr 2026 summierten sich die drei Calls auf rund 128,5 Mio. € (70 Mio. € im April–Mai, 20 Mio. € im Juni, 38,5 Mio. € im Oktober).
Der Juni-Call zeigte, warum das System abgelöst wird: Fast 28.000 Anträge forderten rund 120 Mio. € bei etwa 20 Mio. € verfügbarem Budget, nur rund 3.000 Projekte wurden genehmigt, und das Budget war innerhalb von 33 Sekunden vergeben. Ab 2027 plant das Ministerium einen Speicherbonus für neue PV-Anlagen und Nachrüstungen, ein intelligentes Energiemanagementsystem als Fördervoraussetzung und ein laufendes Modell mit Antragstellung nach Fertigstellung statt einzelner Calls. Bonushöhen und technische Kriterien werden noch finalisiert, und die EAG-Novelle braucht eine Zweidrittelmehrheit im Parlament.
Für Installateure: Für 2026 ist kein weiterer EAG-Call vorgesehen. Kunden, die leer ausgegangen sind, können 2027 im neuen System erneut einreichen; dokumentieren Sie die Komponentenherkunft schon jetzt, denn der Made-in-Europe-Bonus muss mit dem Antrag geltend gemacht werden.
Informationsübersicht auf Basis offizieller Mitteilungen und der Fachpresse; die Bedingungen ändern sich — prüfen Sie vor der Kundenberatung immer die offizielle Quelle und das Datum des Eintrags.