Der dritte Aufruf von Energia dla Wsi öffnete am 1. Oktober 2026 mit 400 Mio. PLN (260 Mio. PLN Zuschüsse und 140 Mio. PLN Darlehen) und einer formalen Frist bis zum 31. Januar 2027. Am 2. Oktober 2026 teilte der NFOŚiGW mit, dass das Budget bereits erschöpft sei: Anträge, deren beantragte Förderung die verfügbare Zuweisung übersteigt, werden nur bei einer Aufstockung des Budgets bewertet, in der Reihenfolge von Einreichdatum und -uhrzeit, und alle Einsparungen aus den ersten beiden Aufrufen sollen in diesen Aufruf übertragen werden. Zahl und Wert der Anträge wurden nicht veröffentlicht.
Bedingungen des Aufrufs: Landwirte mit mindestens 12 Monaten landwirtschaftlicher Tätigkeit können PV- oder Windanlagen von mehr als 50 kW bis 1 MW (nicht auf Ackerland der Klassen I–IV) sowie Wasserkraft- oder Biogasanlagen von 10 kW–1 MW errichten; Energiegenossenschaften, ihre Mitglieder und in Gründung befindliche Genossenschaften kommen für 10 kW–10 MW in Frage. Zuschüsse decken bis zu 65 % der förderfähigen Kosten für Wasserkraft und Biogas und bis zu 20 % für Speicher (max. 20 Mio. PLN); PV und Wind erhalten nur Darlehen, bis zu 100 % der Kosten (max. 25 Mio. PLN). Speicher müssen mit der im selben Projekt errichteten Quelle integriert sein, die Arbeiten dürfen nicht vor der Antragstellung beginnen, und die Einreichung erfolgt elektronisch über GWD.
Für Installateure: Behandeln Sie neue Anträge für Agrar-PV als Warteliste, bis der NFOŚiGW den Aufstockungsbetrag veröffentlicht, und bereiten Sie die Unterlagen jetzt vor, damit Ihre Kunden bereit sind, falls das Budget erhöht oder ein vierter Aufruf angekündigt wird.
Informationsübersicht auf Basis offizieller Mitteilungen und der Fachpresse; die Bedingungen ändern sich — prüfen Sie vor der Kundenberatung immer die offizielle Quelle und das Datum des Eintrags.